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Am Tag der Franken ka Frankenfahna?

Dienstag, 1. Juli 2008 | Autor: andy

Nach dem Motto “Das Imperium schlägt zurück” hat der bayerische Innenminister Herr Herrmann, mit den eingesetzten Regierungspräsidenten im Schlepptau, nun die Keule geschwungen und alle Zentralbehörden und Gerichte angewiesen, sich dauerhaft, neben weiß-blau, auch mit der Bezirksfahne zu beflaggen (Nach der Erlaubnis im letzten Jahr).

Dies geschieht nach dem bewährten Motto”teile und herrsche“!! Selbst am, auch von Herrn Herrmann mit beschlossenen, “Tag der Franken” soll in unserem schönen Frankenland die weiß-blaue Fahne und je nach Bezirk, jeweils mit deren Bezirksfahnen, dreimal anders beflaggt werden.

Herr Herrmann hatte uns auch den Domschatz versprochen, aber das wurde ja bis jetzt nix. Nun will er uns noch spalten. Aber es gibt bekanntlich nur ein Franken.

Also, liebe Bewohner dieses schönen Landstrichs zwischen Odenwald und Fichtelgebirge, lasst euch nicht wie eine Kolonie behandeln. Hängt am “Tag der Franken” und auch bei sonstigen Anlässen die rot(oben)-weiße Fahne mit unserem seit dem 14. Jhdt. bekannten fränkischen Rechen heraus. “Etz erscht recht, passt scho!

Wie schon Thomas Dehler sagte: Die Franken sind keine Bayern!“. Wir vom Fränkischen Bund e.V. wünschen uns die Zusammenlegung der 3 fränkischen Regierungsbezirke, in Bayern, zu einem Regierungsbezirk Franken. Bei etwa gleicher Größe und Einwohnerzahl würde dann ein echtes Gegengewicht zu Oberbayern geschaffen. Wenn wir dann noch mehr Politiker hätten, die nicht vorrangig Parteiinteressen, sondern unsere ureigensten fränkischen Interessen vertreten würden, könnten wir den Niedergang unserer Region und die Abwanderung unserer Jugend vielleicht noch rechtzeitig stoppen.

“Wo sen me denn, am Tag der Franken ka Frankenfahna?”

(Quelle: Pressemitteilung FRÄNKISCHER BUND E.V.)

Thema: Franken-Bayern, Tag der Franken | 7 Kommentare

Freiwild - Fränkische Krimis aus Würzburg und Nürnberg

Freitag, 11. April 2008 | Autor: andy

Der Fränkische Bund fordert es immer wieder: Eine gleichberechtigte Berücksichtigung der einzelnen Regionen im Bayerischen Rundfunk, nicht immer alles nur aus München.

Und es scheint sich ein wenig zu bessern: Erster Krimi einer neuen bayerischen Heimatkrimi-Reihe am Samstag, 12.04.08 um 20.15 Uhr “Freiwild. Ein Würzburg-Krimi
In der Unterfränkischen Regierungshauptstadt soll Kriminalhauptkommissar Peter Haller den Mord an einer jungen Mexikanerin aufklären.

Gleich im Anschluss ist Nürnberg an der Reihe: um 21.50 Uhr ”Polizeiruf 110: Im Netz der Spinne
Der Nürnberger Polizeiruf-110-Ermittler Ulf Maiwald tappt beim Todesfall einer jungen Frau im Dunkeln und wendet sich an die Polizeipsychologin Dr. Sylvia Jansen.

Um 23.20 Uhr ”Polizeiruf 110: Feuer
Kommissar Ulf Maiwald und die Psychologin Silvia Jansen ermitteln wegen eines Brandstifters in Nürnberg.

Ich werde auf jeden Fall vor dem Fernseher sitzen… oder es aufnehmen! :-) 

Für “Freiwild“ hatte sich ein 40-köpfige Drehteam des BR für 3 Wochen in Würzburg einquartiert. Gedreht wurde in Sommerhausen, Winterhausen, Eibelstadt und auch auf der Festung, am Hauptbahnhof, am Marktplatz und in Grombühl.

Wer ein paar Ideen oder Anregungen hat: In Zusammenarbeit mit dem K&N Verlag Würzburg werden originelle Kurzkrimis aus Mainfranken (Würzburg, Randersacker, Volkach, Schweinfurt, Sommerhausen, Winterhausen, Rieneck oder in der näheren Umgebung) gesucht! Ideen einfach hier hinschicken!

Bleibt nur noch zu hoffen, dass das so weiter geht und dass die fränkischen Schauspieler nicht wieder meinen unbedingt Hochdeutsch oder betont deutlich sprechen zu müssen, sonst wirds wieder eine Katastrophe. ;-)

Thema: Franken-Bayern, Nämberch, Würzburch | 12 Kommentare

Transrapid: Demokratie à la Bayern

Dienstag, 8. Januar 2008 | Autor: andy

Wie haben sich die Transrapidgegner in München gefreut, als sich der Widerstand in Listen für ein Volksbegehren kanalisierte - nun ist das alles reif für die Kanalisation: Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann verbietet ein Volksbegehren gegen die geplante Magnetschwebebahn - allerdings muss diese Entscheidung noch vom bayerischen Verfassungsgericht bestätigt werden - eine schriftliche Begründung des Innenministeriums soll den Richtern innerhalb der kommenden zwei Wochen zugehen.

Herrmann sei “zu der klaren Bewertung gekommen, dass dieses Volksbegehren verfassungswidrig” sei, weil es “unzulässig in das Budgetrecht des Parlaments” eingreife. Dagegen meint die bayerische Grünen-Chefin Theresa Schopper dass die “Abstimmung nicht in das Budgetrecht des Landtags” eingreife, weil “es den Haushalt nicht belaste”, sondern “im Falle eines Erfolges des Volksbegehrens” der Landtag sogar “mehr finanziellen Spielraum” habe.

SPD-Fraktionschef Franz Maget erklärte, dass man “auf jeden Fall den politischen Kampf gegen das geplante Transrapid-Projekt unvermindert fortsetzen” werde um “den Bürgerwillen gegen die Arroganz der Macht zum Ausdruck zu bringen“! Das Projekt Münchner Magnetschwebebahn soll Thema bei Kommunalwahlen werden!

Das Bündnis der Transrapid-Gegner will mit dem Volksbegehren den auf 490 Millionen Euro festgelegten Landesanteil am Projekt blockieren. Innerhalb von zwei Wochen hatten sich im Dezember mehr als 25.000 Menschen in Unterschriftenlisten gegen das mehr als 1,85 Milliarden Euro teure Vorhaben eingetragen, womit die Grundvoraussetzung für ein offizielles und landesweites Volksbegehren geschaffen wurde.

Ich finde…

…die Staatsregierung hat mal wieder gezeigt, wie sehr der Bürger stört! Das hat in diesem Bundesland nichts mit Demokratie zu tun - also bitte merken bis zur Kommunalwahl! Blogger Roman Möller spricht ziemlich treffend sogar von einem “Warnschuß-Arrest für die freie Meinung des Volkes“! Andere erwarten, dass München nun seine eigene “Startbahn West” bekommt, d.h. Demos und Proteste über Jahre hinweg (würde mich mal interessieren, wie die dann 37,4 Km Baustelle durch München absperren wollen) - nur leider wurde die Startbahn in Frankfurt damals trotzdem gebaut….

Informationen zum Transrapid-Widerstand finden Sie bei A.c.T. (Aktionskreis contra Transrapid)

Quelle stern.de und Passauer Neue Presse

Thema: Franken-Bayern | Ein Kommentar

Oberbayern hat Angst vor Franken?

Montag, 3. Dezember 2007 | Autor: andy

Oder wie soll man das sonst verstehen, was Kultusminister Siegfried Schneider beim politischen Frühschoppen des Bayerischen Rundfunks und der Dresdner Bank im traditionsreichen “Bratwursthäusle” vom Stapel gelassen hat.

Als Moderator der Veranstaltung fungierte BR-Landtagskorrespondent Rudolf Erhard, von dem man sich gewünscht hätte “in Sachen Franken” nicht so moderat nachzufragen - aber womöglich kommt daher auch die Bezeichnung “Moderator”!

Schneider, der Vorsitzende des “mächtigsten und einflussreichsten CSU-Verbandes” Oberbayern beklagte sich öffentlich darüber, dass durch die Kabinettsumbildung eine Verschiebung der “Gewichtung zugunsten Frankens” stattgefunden hat! Er würde sich nicht beschweren, so Büchergeld-Schneider sinngemäß weiter, “wenn Oberbayern einen Posten mehr hätte“!

Dennoch habe er keine Zweifel, dass Ministerpräsident Becksteinnicht auch wirksame Politik für Oberbayern” mache “so wie Stoiber Politik für Franken gemacht hat“!!

Eine Bemerkung, so Ulrich Rach von der NN weiter, die am Frühschoppen-Stammtisch, an dem die Nürnberger SPD-Leute versammelt waren, für deutliche Häme sorgte!

Den Vogel schoss Schneider dann noch mit der Bemerkung ab, dass “Altbayern die Frankenmacht in Bayern nicht für alle Macht zementiert” sehen wolle. Darum habe man schon Vorkehrungen getroffen, und “mit jungen Politikern wie den Staatssekretären Marcel Huber und Georg Fahrenschon oder der CSU-Generalsekretärin Christine Haderthauer sei “es schon gelungen, eine Reihe von Leuten zu positionieren, die in Zukunft das Gewicht wieder so herstellen, wie wir das in Oberbayern für richtig halten“!! Ziemlich dreist, sowas auch noch im Frankenland zu sagen!

(Quelle Nürnberger Nachrichten vom 19.11.07)

Berechtigte Empörung natürlich in Franken, die sich in Leserbriefen beschwerten: “Was denkt der Mann eigentlich, wer er ist? Ludwig III? Der Sonnenkönig?“! Nun sollte es auch der letzte Franke kapiert haben, was in den Köpfen der Oberbayern vor sich geht! Es ist wirklich Zeit für mehr fränkischen Mut!

Update:Würde Beckstein wirklich ebenso wirksame Politik für Oberbayern machen, wie Stoiber vorher fürs Frankenland, dann würde es schnell was werden mit dem Bundesland Franken! Denn dann würden sich die Bayern von uns abspalten wollen!

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Presseerklärung der Mitgliederversammlung

Mittwoch, 21. November 2007 | Autor: andy

Der Fränkischer Bund e.V. hat die Themen und aktuellen Forderungen der Mitgliederversammlung vom 4. November 2007 in der Brauereigaststätte Rothenbach in Aufsess in folgender Pressemitteilung zusammengefasst:

1. Rückgabe fränkischer Kulturgüter
a) 10.000 Bürger fordern mit ihrer Unterschrift die Rückgabe der gesamten nach München verschleppten fränkischen Kulturgüter. Die Unterschriften werden demnächst dem Landtag bzw. der Staatsregierung übergeben.
b) Als einziger fränkischer Verband hat der FB kurzfristig aufgrund des drohenden Rücktransportes von Teilen des Bamberger Domschatzes von Bamberg nach München eine Sammelpetition an den Bayerischen Landtag gerichtet. Bis jetzt 800 Unterschriften. Ziel: Verbleib der Domschatzteile in Bamberg als Dauerleihgabe.

2. Die Frankenfahne am Tag der Franken auch für staatliche Gebäude ist eine Selbstverständlichkeit und logische Folge des vom Landtag einstimmig beschlossenen Tag der Franken! Weitere Eingaben im Landtag (MdL Hoderlein) werden erwartet.

3. Die neue Namensgebung nach der Fusion der Deutschen Rentenversicherung Ober-, Mittel- Unterfranken zur DRV Nordbayern ist sowohl geographisch falsch als auch provozierend. Dies ist einzig der sturen Haltung der bisherigen DRV-Verwaltungsspitze Unterfranken zu verdanken. Wir werden weiterhin dagegen angehen.

4. Fazit: Tag der Franken 2007 -> Der FB hat Bedenken, dass vor allem die staatstragende Partei den Tag für sich vereinnahmt. Beim nächsten Tag der Franken in Miltenberg sollten z.B. in einem Forum Franken auch Verbände usw. zu Wort kommen.

5. Föderalismusreform: Bezüglich der im Zuge des Teiles 3 der Föderalismusreform anlaufenden Länderneugliederungsdiskussion plädiert der FB in Anbetracht der Größe der EU-Regionen für Bundesländer mit einer Einwohnerzahl von 4 - 6 Millionen. Dies ist nachweislich die optimale Größe für eine gut funktionierende EU-Region.

6. Bayerischer Rundfunk: Der FB mahnt wiederholt die Programmgestalter des BR an. Wir fordern den BR auf, entsprechend dem bayerischen Rundfunkgesetz alle Regionen gleichermaßen zu berücksichtigen. Dieser Grundsatz wird in eklatanter Weise tagtäglich verletzt. Sendungen wie “Dahoam is Dahoam” können als Aufforderungen aufgefasst werden, die Zahlung von Rundfunkgebühren zurückzuhalten!

7. Meerrettich: Schärfsten Protest legte der Fränkische Bund e.V. bei der EU-Kommission gegen die Bezeichnung Bayerischer Meerrettich ein. Wenn es dazu überhaupt einer EU-Verordnung bedarf, dann “Fränkischer Kren“.

8. Magnetschwebebahn: Die Mitgliederversammlung sprach sich mit großer Mehrheit gegen eine Finanzierung des Transrapid durch die Bayerische Staatsregierung aus. Dieses Geld sollte u.a. z.B. für den Ausbau des Nahverkehrs in Franken verwendet werden, wo in der Vergangenheit die Finanzmittel extrem unverhältnismäßig gekürzt wurden.

Zur Verfügung gestellt vom Landesvorstand

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Beckstein droht mit Transrapid-Aus

Donnerstag, 11. Oktober 2007 | Autor: andy

Der frisch gewählte Bayerische Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein hat angekündigt, dass Bayern aus dem Magnetschwebebahn-Projekt aussteigen wird, wenn die Kosten ansteigen.

Würde die Trasse die angegebene Summe von 1,85 Milliarden übersteigen (wovon auszugehen ist, denn die Expertise ist 5 Jahre alt), wäre “der Freistaat nicht mehr dabei” so Beckstein. Mit der Zusage über 490 Milliarden sei man “an die Grenze des Leistbaren gegangen“.

Grundsätzlich halte er die geplante Trasse zwischen dem Münchner Flughafen und dem Hauptbahnhof (10 Minuten) aber für ein “hervorragendes High-Tech-Projekt“, aber nun sei es nötig, dass die genauen Kosten des Projekts ermittelt würden, so Beckstein.

Ich finde…

Das schon mal vernünftig, vom Günther. Egal, ob man nun dafür oder dagegen ist, es ist absolut vorbildlich, Kosten zu deckeln! So wie es jeder Mensch auch privat machen würde. Weiter so Beckers!

Mehr bei spiegel.de

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Dr. Günther Beckstein ist Ministerpräsident

Dienstag, 9. Oktober 2007 | Autor: andy

Der bayerische Landtag hat den bisherigen Innenminister Dr. Günther Beckstein zum neuen bayerischen Ministerpräsidenten gewählt: Mit 122 der 178 abgegebenen Stimmen!

Bei 124 CSU-Abgeordneten haben sich womöglich dann doch zwei gegen ihn entschieden - vielleicht hat er selbst sich auch enthalten.

CSU-Fraktionschef Herrmann hatte zuvor Beckstein für das Amt vorgeschlagen, der der einzige Kandidat für die Nachfolge des zurückgetretenen Stoiber war. Angesichts der Zwei-Drittel-Mehrheit der CSU im Münchner Maximilianeum galt die Wahl als Formsache. Beckstein wurde für das Ende der aktuellen Legislaturperiode im Herbst 2008 gewählt.

Damit ist Beckstein der 5. fränkische Ministerpräsident in Bayern, aber der erste protestantische / evangelische überhaupt!

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Abschiedslied oder Wiesn-Hit?

Freitag, 28. September 2007 | Autor: andy

Anlässlich des heutigen Geburtstags von Edmund Stoiber und dem morgigen Ende seiner Amtszeit gibt es nun ein Abschiedslied von Chris Boettcher, das inzwischen auch als Wiesen-Hit gilt!

Bayern mon Amour ich äh liebe Dich äh

Ich habe dieses Lied schon am 25.05.2007 (einen Tag vor dem Pokalsieg des 1.FC Nürnberg) in der Sendung “Kabarett aus Franken” gehört. Den meisten dürfte Chris Böttcher von der Bayern 3 Fussball-Taskforce bekannt sein, bei der er viele verschiedene Prominente parodiert.

Dieses Lied geht ins Ohr, auch wenn ich mit dem Refrain nicht so ganz einverstanden bin ;-) Aber dafür ist das Video ziemlich hart und aller erste Sahne! Sogar die Transrapidrede kommt darin vor - weil das doch klar ist!

via meinigkeiten.de

Thema: Franken-Bayern, Stoiber-Rücktritt | 4 Kommentare

Wollen Würzburger keine Franken sein?

Donnerstag, 2. August 2007 | Autor: andy

Nach der Fusion der Rentenversicherungen von Ober-, Unter- und Mittelfranken sollte die neu entstandene Versicherung “Deutsche Rentenversicherung Nordbayern” heißen, sehr zum Missfallen von Ex-Familienministerin Renate Schmidt (MdB) und Wolfgang Hoderlein (MdL). Die haben sich nämlich in Briefen dafür eingesetzt, dass der neue Name “Deutsche Rentenversicherung Franken” lauten soll.

Sogar der Geschäftsführer der Deutschen Rentenversicherung in Bayreuth, Werner Krempl (welch ein Name in Franken ;-) ), hat sich für den Franken-Bezug stark gemacht, doch er konnte sich nicht gegen den Widerstand der Deutschen Rentenversicherung Würzburg durchsetzen.

Renate Schmidt dazu auf ihrer Seite: “Ich versteh nicht, warum sich die Würzburger lieber als Nordbayern bezeichnen lassen, als als Franken. Ich kenne die Unterfranken eigentlich mit mehr Lokalpatriotismus und hoffe, dass vielleicht auch noch die Deutsche Rentenversicherung in Würzburg umdenkt und mithilft, dass wir künftig eine Rentenversicherung Franken haben“, so Renate Schmidt.

Das enttäuscht jetzt aber wirklich! Ich hab mir da von den Würzburger echt mehr erwartet - aber wer weiß, woher die Herren dieses Entscheidungsgremiums stammen…! Nachdem die Franken in der letzten Zeit wieder auf dem Vormarsch waren, ist das jetzt doch ein kleiner Rückschlag.

via renateschmidt.de Sind die Unterfranken etwa Bayern?

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Frankenflagge darf wehen

Mittwoch, 6. Juni 2007 | Autor: andy

Der Kulmbacher SPD-Landtagsabgeordnete Wolfgang Hoderlein ruft seit längerem die fränkischen Gemeinden auf, am Tag der Franken (1. Juli) ihre Rathäuser mit Frankenfahnen zu beflaggen. Deshalb wurde er, nicht nur von der Weißwurst-Seite, angefeindet. Nun hat er vom designierten Ministerpräsident eine Freigabe erhalten!

Bayerns Innenminister Dr. Günther Beckstein teilte Hoderlein in einem Brief mit, dass Städte und Gemeinden am neu geschaffenen Tag der Franken, statt der blau-weißen bayerischen Rautenfahne ausnahmsweise die rot-weiße fränkische Flagge zeigen dürfen, so wie hier die Rückersdorfer bei ihrer Kirchweih. Es gebe keine Vorschrift, die dieses verbieten würde, heißt es in dem Schreiben Becksteins, der bayerische Staat dürfe den Kommunen gar nicht vorschreiben, welche Fahnen sie zu hissen hätten, da die bayerische “Flaggen-Verwaltungsanordnung” nicht für die Kommunen gelte.

Für Hoderlein ist das natürlich ein “Erfolg auf der ganzen Linie”. Den Kommunen ist nun “völlig freigestellt” am 1. Juli die Fahne mit dem Frankenrechen zu hissen, was der SPD-Abgeordnete bereits im vergangenen Jahr zum “Tag der Franken” angeregt hatte.

Hoderlein: “Becksteins Wunsch ignorieren”

Allerdings wird die fränkische Freude etwas getrübt, da der gebürtige Hersbrucker Günther Beckstein den Städten und Gemeinden empfiehlt, “die Finger von der Frankenfahne zu lassen”. Hoderlein dagegen fordert nun sämtliche Kommunen auf, Becksteins Wunsch zu ignorieren und am Tag der Franken demonstrativ die Frankenfahne zu hissen!

Das geht ja gut los

Da freuen wir uns, dass endlich ein Franke an die Macht kommt, und dann “verleugnet” er seine Heimat? Ich glaube, dass er nur die alpenländischen Lederhosen-Laptopper nicht vor den Kopf stossen will und somit seine Wahl riskierte. Oder hat ihn der FCN-Pokalsieg und Heiligendamm doch zu arg mitgenommen? ;-)

Quelle Studio-Franken

Thema: Franken-Bayern, Tag der Franken | 8 Kommentare